(The Utterly Uninteresting and Unadventurous Tales of) Fred, the Vampire Accountant

Fred ist Buchhalter und überzeugter Pazifist. Seit ungefähr einem Jahr ist er außerdem ein Vampir.

The Utterly Uninteresting and Unadventurous Tales of Fred, the Vampire Accountant ist Band 1 der Reihe „Fred, the Vampire Accountant“ von Drew Hayes. Bisher ist das Buch nicht auf Deutsch erschienen. Auf Englisch erschien es am 12. August 2014 im Verlag Reuts Publications.

Aufgrund fehlender Auskunft zu Bildrechten können wir das Cover des Buches hier nicht zeigen

Die Reihe „Fred, the Vampire Accountant“ folgt Fred, einem eigentlich langweiligen Mann durch sein langweiliges Leben. Wären da nicht die Werwölfe, die sein Klassentreffen stören. Oder der Nekromant, der ihn opfern will. Oder der freundliche Zombie. Oder das Werpony. Oder der Drache.

Etwa ein Jahr nach seiner Verwandlung in einen Vampir versucht Fred nur sein normales Leben als Buchhalter weiterzuführen. Seitdem hat sich für ihn nicht viel geändert. Er ist jetzt selbstständig und hat eine Sonnenallergie – das ist alles. Erst als er eine alte Freundin wiedertrifft, wird ihm nach und nach bewusst, dass Vampire nicht die einzigen Übernatürlichen Wesen sind. Nicht einmal die einzigen Untoten.

Fred ist sich nicht sicher wie genau er immer wieder in diesen Situationen landet. Ob beim Lanzenstechen um ein Werpony von Spielschulen zu befreien oder beim Mall-Hockey auf einem mechanischen Frosch – irgendwie schafft es Fred immer wieder mit Hilfe seiner Freunde dass alles gut endet.

Dass es sich bei seinen Freunden und Verbündeten um einige der mächtigsten Wesen der Welt handelt sorgt allerdings schon bald für Gerüchte. Fred sei besonders stark oder würde irgendetwas planen, um an die Macht zu kommen. Natürlich hat er nichts dergleichen vor! Allerdings hält das andere Vampire nicht davon ab, ihn wieder und wieder zu prüfen.

Fred tut sich schwer damit, sich auf das klassische Vampirleben einzulassen. Macht interessiert ihn nicht, Beleidigungen treffen ihn nicht, Jagen kann er nicht und Rivalitäten versteht er nicht.

Der Vampir, der ihn erschaffen hat, der Rat der Vampire und ein feindlicher Clan sehen in ihm eine Gefahr. Fred hat sie Wahl: Er kann flüchten oder lernen, sich zu behaupten.

„Fred, the Vampire Accountant“ folgt Fred, einem ehemaligen Ziel von Mobbing und mittlerweile völlig langweiligem Mann durch sein Leben – äh, nein, seinen Untod. Fred hat keine Ahnung wie man ein Vampir ist und hangelt sich mit Glück und Beziehungen durch die absurdesten Situationen.

Jedes Buch dieser Reihe besteht aus mehreren kurzen Geschichten, die kurz nacheinander spielen und zusammen einen größeren Teil der gesamten Geschichte ergeben. Diese besteht mittlerweile aus 8 Büchern und zieht sich über mehrere Jahre.

Die Handlung ist weder besonders fesselnd, noch besonders anspruchsvoll und fühlt sich mehr wie das Luftholen zwischen anspruchsvollerer Literatur an. Gleichzeitig gibt Freds Auseinandersetzung mit Lösungswegen ohne Gewalt eine frische Perspektive, die Menschlichkeit über den Fanatasyaspekt dieser Reihe stellt.

Die gesamte Reihe kann am Stück oder in mehreren Teilen gelesen werden. Durch die einzelnen Geschichten in den jeweiligen Büchern können sogar diese an mehreren Stellen problemlos unterbrochen werden. In jeder Teilgeschichte gibt es eine (sehr kurze) Zusammenfassung der wichtigen bisherigen Inhalte, sodass man selbst nach langer Lesepause schnell wieder einsteigen kann.

Die einzelnen Geschichten in „Fred, the Vampire Accountant“ haben eine mittelschnelle Handlung und werden in chronologischer Reihenfolge erzählt. Die Ganze Reihe liest sich wie eine Autobiografie und bleibt bis auf wenige Ausnahmen ein Bericht aus dem Blickwinkel des Protagonisten.

Ich würde dieses Buch jedem empfehlen, der ein leichte, einfache Fantasy sucht. Auch wenn deine Muttersprache nicht Englisch ist, eignet sich diese Reihe durch die kurzen Einzelgeschichten und sich wiederholenden Erklärungen als guter Einstieg in das Lesen in einer Fremdsprache.

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