Zu ihnen wird aufgesehen: Die unerreichbaren Vorbilder. Sie sind Anführer, öffentliche Persönlichkeiten und allseits beliebt. Es scheint so, als seien sie die perfekte Darstellung des „Guten“. Oft handelt es sich dabei sogar um die Anführer der „Guten“. Sie sind perfekt – bis man genauer hinsieht.
Klassischerweise handelt es sich bei diesen Vorbildern um politische Anführer (Markus Eaton aus Divergent, Alma Coin aus Tribute von Panem), oder anderweitig bekannte und einflussreiche Persönlichkeiten (Dumbledore aus Harry Potter).
Loki aus dem Marvel Universum sagte einmal „no one bad is ever truly bad and no one good is ever truly good“. Und recht hat er. Besonders die perfekten Vorbilder verfolgen oft ein tiefer liegendes Ziel. Das bedeutet nicht, dass es keine guten Menschen sind. Sie scheuen sich aber auch nicht davor, zu teils sehr zweifelhaften Mitteln zu greifen, um sich durchzusetzen. Dabei bleibt die perfekte Fassade immer intakt.
Vorbilder arbeiten nach dem Prinzip „der Zweck heiligt die Mittel“. Ähnlich wie Schatten-Charaktere würden sie alles tun, um ihr Ziel zu erreichen. Anders als den Schatten ist ihnen dabei jedoch wichtig, ihr perfektes Image zu bewahren. Sie genießen es, Gefolgschaft um sich zu haben, die zu ihnen aufsieht. Und wie gesagt: Sie können durchaus gute Menschen sein. Aber kein Anführer behält lange eine weiße Weste…
