The Shadow of What Was Lost/Das Erbe der Seher

Ein Mann ohne Erinnerungen.
Eine verstoßene Magierin. Ein versteckter Prinz. Eine verbotene Gabe.

The Shadow of What Was Lost ist der Englische Orginaltitel des Buches „Das Erbe der Seher“. Das Buch ist 1. Teil einer High-Fantasy-Trilogie von James Islington. Es erschien erstmals am 10. November 2016 auf Englisch im Orbit Verlag und auf Deutsch am 2. Mai 2017 im Verlag Knaur TB.

„Das Erbe der Seher“ ist auf Deutsch nicht mehr im Buchhandel erhältlich. Man findet es noch auf Amazon und bei Secondhand-Anbietern.

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Davian weiß, dass die Wahrheit ihn töten könnte. Gemeinsam mit seinem besten Freund Wirr flieht er bevor das passieren kann, nur um kurz darauf zu erfahren, dass er nur knapp einem Angriff entkommen ist, der seine Heimat zerstört und beinahe alle Menschen getötet hat, die er je kannte.

Als Begabte sind Davian und Wirr nirgendwo willkommen. Ihre einzige Hoffnung? Eine magische Box, die Davian den Weg zu einem Ort zeigen soll, an dem man ihm angeblich helfen kann.

Nur dass der Mann, zu dem sie die Box führt, ein Gefangener ist – und keinerlei Erinnerungen an sein bisheriges Leben hat. Er weiß nicht einmal, ob er das Verbrechen, dessen er angeklagt wurde, begangen hat oder nicht.

The Shadow of What Was Lost handelt von mehreren jungen Männern und Frauen, deren Leben kürzlich durcheinandergeworfen wurde. Teils sind sie auf der Flucht, teils haben sie bereits alles verloren.

Diese Geschichte setzt sich damit auseinander, wie gesellschaftliche Außenseiter besagte Gesellschaft navigieren. Gleichzeitig beschäftigt sie sich damit, was einen Menschen ausmacht – wer ist man, nach einem Erinnerungsverlust? Noch der gleiche Mensch, oder jemand Neues? Was, wenn sie eignen Wertvorstellungen nicht dem früheren Leben entsprechen?

Zu Beginn ist die Handlung verhältnismäßig langatmig und bis auf die letzten ca. 20% des Buches verändert sich die Geschwindigkeit auch nicht. Dazu kommt, dass man sich mit der Geschichte auseinandersetzen muss, um sie verstehen zu können. Damit ist es kein schnelle Buch für zwischendurch.

The Shadow of What Was Lost/Das Erbe der Seher ist besonders für Fans von High Fantasy wie „Der Orden des Geheimen Baumes“ (Samantha Shannon) oder „Kinder des Nebels“ (Brandon Sanderson) interessant. Weniger interessant ist es für Lesende, die schnelle und actionreiche Handlungen vorziehen. Hier können langatmige Teile zum Abbrechen der Geschichte verleiten.


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