Clowns sind Charaktere, die der Geschichte als Comic Relief dienen. Sie sind laut, auffällig und sagen was sie denken, ohne Rücksicht auf Verluste. Dabei handelt es sich allerdings nur um oberflächliche Meinungen. Clowns verbergen damit tieferliegende Probleme.
Ein Clown ist kein Schwachkopf. Er oder sie regt ebenfalls zum Nachdenken an. Unter viel Unsinn geben dies Charaktere hin und wieder Dinge von sich, die überraschend ernst, einfühlsam oder folgenschwer sind. Dementsprechend eignen sie sich als Schlüsselcharaktere. Als Protagonisten sind sie eher ungeeignet, da Lesenden nicht viel über sie erfahren. Sie reden viel, sagen dabei aber nur wenig.
Clowns führen ein scheinbar sorgloses Leben. Sie können selbst in den schlimmsten Situationen Witze reißen. Dabei geht es ihnen nicht unbedingt gut. Sie lassen allerdings niemanden nah an sich heran. Sarkasmus und Scherze sind ihre Verteidigung (was nicht heißt, dass sie nicht auch anderweitig kämpfen können). Sie können leicht neue Freundschaften schließen und kommen sogar mit den Menschen gut aus, die eigentlich niemand mag – das liegt daran, dass sie keine tiefergehenden emotionalen Beziehungen eingehen.
Oft kommt es im Laufe der Geschichte zur „Explosion“ des Clowns. Er erleidet eine Art Nervenzusammenbruch und spricht aus, was er über die letzte Zeit in sich hineingefressen hat. Dabei erhalten Lesende zu ersten Mal einen richtigen Blick auf diesen Charakter.
Clowns bleiben oft allein zurück, während die Charaktere um sie herum romantische Beziehungen eingehen. Sie können sich einem anderen Menschen nicht so weit öffnen, dass eine gesunde Beziehung möglich wäre. Das heißt aber nicht, dass sie keine oberflächlichen Beziehungen eingehen würden. Allerdings werden auch diese Menschen auf Abstand gehalten
Ob sie mit ihrer Situation zufrieden sind, ist häufig unklar – besonders da sie es niemals zugeben würden, wenn das der Fall wäre.
Bekannte Vertreter sind Fenrys aus Throne of Glass, Carrion aus Quicksilver oder auch Stiles aus der Fernsehserie Teen Wolf.
